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„Der eine hat ein trautes Heim,

Doch mancher traut sich gar nicht Heim. „ (unbekannt) 

Mittlerweile haben die meisten Menschen akzeptiert, dass wir unser gesamtgesellschaftliches Ziel, die Reduzierung der rasanten Ausbreitung der Corona-Pandemie, nur dann erreichen können, wenn wir die Begegnungen mit unseren Mitmenschen auf ein Minimum reduzieren. 

Warum stellt das für viele Partnerschaften/Familien einen Kraftakt dar? 

Partnerschaften oder Familien, die schon seit Jahren nur deswegen beständig funktionierten, weil sie sich zur Lösung ihrer innerfamiliären Probleme an die emotionale oder instrumentelle Unterstützung ihres sozialen Umfeldes gewöhnt haben, stehen jetzt vor großen Herausforderungen. Diese Zuwendung ist zurzeit nicht unmittelbar erreichbar. Durch die Kontaktsperre und die Aufforderung #stayhome, ist es schwer den Problemen aus dem Weg zu gehen. Man kann nicht mehr so tun, als existieren die Probleme nicht. 

Die Wahrheit sieht nicht selten so aus, dass die berufsbedingte Abwesenheit von zu Hause, die freiwillig geleisteten Überstunden und Nebenjobs eine gute Möglichkeit bieten können, den Ausbruch partnerschaftlicher Auseinandersetzungen zu vermeiden. Auf diesem Weg werden tiefgreifende Beziehungs- und/oder Bindungsprobleme über Jahre zuverlässig verdrängt. Insbesondere dort, wo Differenzen sich nicht in einer passiv-aggressiven Form, sondern eher in offenen Vorwürfen, Streit und Aggressionen sich entladen, gestaltet sich das Zusammenleben auf einem engen Raum besonders problematisch. Ist das (Eltern-)Haus auf Sand gebaut, fühlen sich die Kinder, die in diesen Verhältnissen leben müssen, extrem verunsichert. Sie spüren die verletzenden „Du-Botschaften“, die die Eltern sich gegenseitig senden, können diese aber nicht zuordnen und aus Loyalitätsgründen ist es ihnen unmöglich Partei zu ergreifen. 

Das was Sie fühlen, können Sie nicht in Worte fassen. Und selbst wenn das gelinge, wer hört Ihnen zu?  

Mit jeder Woche, die unter solchen Umständen gelebt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie und/oder ihre Kinder ein hohes Stresslevel aushalten müssen. Sie sind gefährdet an den Folgen von chronischem Stress, wie Schlafstörungen, Ängste und Depressionen, zu erkranken. Die Wahrscheinlichkeit ernsthafte Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln, steigt an. Entwicklungspsychologisch kann man die Folgeschäden dieser Epidemie jetzt schon erahnen. Die Kinder werden jetzt in ihren psycho-sozialen Entwicklung gehindert. Die, die kein sicheres Elternhaus haben, werden die jetzt notwendige Anpassungsprozesse nicht meistern können. Sie werden die „Problemkinder“ sein, um die wir uns auch dann noch kümmern müssen, wenn die Krise Geschichte ist.

Möglicherweise erkennen Sie in Ihrer Situation ähnliche Tendenzen und Sie merken, dass Ihre Bemühungen, Lösungen zu finden, nicht die erhofften Ergebnisse bringen. Es könnte sein, dass Sie sich mit der neuen Situation überfordert fühlen.

Das ist noch kein Grund zu verzweifeln oder weiter zu grübeln. Sie müssen das nicht alleine schaffen. Ich möchte Sie ermutigen meine psychologischen und familientherapeutischen Angebote online per Video (Zoom) in Anspruch zu nehmen.

Meine Videosprechstunde per Zoom ist bequem durchführbar, denn sie ist selbst für technisch unversierte Menschen einfach durchführbar. Die Klienten befinden sich in Ihrem sicheren und geschützten Wohlfühlraum und sind vor neugierig beobachtenden Augen anderer geschützt. Im Krankheitsfall oder in eine Krisensituation werden sie therapeutisch begleitet. Das Gefühl, dass man die Kontrolle über die Situation wiederbekommt und etwas Gemeinsames dafür tut, dass die häusliche Situation sich spürbar verbessert, entlastet die ganze Familie. Wenn das verbindende „WIR-Gefühl“ sich erneut einstellt, heißt es:

„Alles wird gut. Hinter jedem Problem, das dich gefangen nimmt, verbirgt sich die Chance zum Wachstum.“ (unbekannt)

Psychotherapie Warburg

Ich biete Psychotherapie und Beratung für Privatpersonen und Unternehmen an.

In akuten Notfällen oder schweren psychischen Krisen rufen sie bitte die Nummer 112 an.

2020 Timea Schroff-Spiering © Psychotherapie in Warburg